Bierwart
Der Vergleich

Reicht ein PayPal-Pool für die Mannschaftskasse?

Ein PayPal Money Pool ist schnell eingerichtet und jeder kennt PayPal. Wir haben es auch erst so gemacht. Für die Frage „Wie sammeln wir das Geld ein?“ ist er die naheliegende Antwort. Die Frage, wer wie viel Bier getrunken hat, beantwortet er nicht.

Was der Pool kann

Für einmaliges Sammeln ist der Pool eine gute Lösung.

Ein Link in die Kabinen-Gruppe, jeder zahlt selbst ein. Für einen einmaligen Zweck wie die Weihnachtsfeier oder einen Trikotsatz reicht das.

Die Stärken des Pools

Was für ihn spricht

  • In wenigen Minuten eingerichtet, ohne Registrierung für die Zahlenden.
  • Jeder kennt PayPal, niemand muss eine neue App installieren.
  • Die Beitragsliste im Pool zeigt auf einen Blick, wer schon eingezahlt hat.
  • Kostenlos in der Einrichtung, keine laufenden Gebühren für den Verein.
Wo es eng wird

Für die laufende Mannschaftskasse zeigt der Pool schnell seine Grenzen.

Eine Mannschaftskasse läuft die ganze Saison. Bier wird gebucht, Guthaben aufgeladen, wieder gebucht. Dafür ist ein Pool nicht gebaut.

Was fehlt

Vier Lücken

  • Kein vorbelegter Betrag. Pool-Links lassen sich nicht mit einer Summe verschicken, jeder Spieler tippt den Betrag selbst ein, Tippfehler inklusive.
  • Kein Bezug zum Kontostand. Der Pool weiß, wer eingezahlt hat, aber nicht, wer wie viele Bier offen hat. Beide Zahlen muss jemand von Hand zusammenführen.
  • Kein automatischer Abgleich. Der Bierwart vergleicht die Beitragsliste bei jeder Einzahlung neu mit seiner eigenen Liste.
  • Kein Verlauf pro Spieler. Wer wann wie viel eingezahlt hat, steht nur in der Pool-Historie und nirgends beim Spieler selbst.
Die Anbindung

Der Pool bleibt, das Spielerkonto kommt dazu.

In Bierwart bleibt der PayPal-Pool der Zahlungsweg. Die App hängt das Spielerkonto dahinter.

Vier Schritte

So läuft eine Aufladung

  • Der Bierwart hinterlegt den Pool-Link einmal in der App.
  • Der Spieler tippt in der App den Betrag ein, die App öffnet den Pool zur Zahlung.
  • Nach der Zahlung meldet der Spieler sie in der App. Beim Bierwart erscheint ein Eintrag mit Name und Betrag.
  • Der Bierwart gleicht mit der Pool-Beitragsliste ab und bestätigt. Erst dann steigt das Guthaben des Spielers.
Was bleibt

Was auch mit App Handarbeit bleibt.

Eine App macht aus einem PayPal-Pool keine echte Zahlungsanbindung. Der Bierwart bestätigt weiterhin jede Zahlung von Hand.

Drei Punkte

Damit niemand mehr erwartet, als drin ist

  • Der Betrag lässt sich im Pool weiterhin nicht vorbelegen. Das gibt PayPal nicht her.
  • Der Bierwart muss die Pool-Beitragsliste selbst prüfen, bevor er eine Meldung bestätigt. Die App erzwingt das nicht.
  • Das Geld liegt weiterhin im Pool. Bei der Bestätigung steigt nur das Guthaben in der App, Geld bewegt sie nicht.
Nachgefragt

Häufige Fragen zu PayPal-Pool und Mannschaftskasse.

Kann man im PayPal-Pool-Link direkt einen Betrag vorgeben?

Nein. PayPal Money Pools unterstützen keinen vorbelegten Betrag im Link, jeder trägt die Summe selbst ein. Eine klare Ansage im Begleittext hilft, mehr geht nicht.

Ersetzt eine App-Anbindung die Prüfung durch den Bierwart?

Nein. Der Bierwart gleicht die Meldung weiterhin mit der Pool-Beitragsliste ab, bevor er sie bestätigt. Die App nimmt ihm die Zuordnung zum Spielerkonto ab, nicht die Prüfung.

Kann jeder Spieler den Pool sehen und einzahlen?

Ja, jeder mit dem Link kann einzahlen. Deshalb gehört der Link nur in die Mannschaftsgruppe, nicht auf die Vereinswebsite.

Bleibt das Geld im Pool oder auf einem Vereinskonto?

Das Geld bleibt im PayPal-Pool beziehungsweise wandert von dort auf das PayPal-Konto dessen, der den Pool angelegt hat. Die App erhöht bei einer Bestätigung nur das Guthaben des Spielers, sie bewegt kein Geld.

Zum Wohl

Pool behalten, Abgleich abgeben.

Pool-Link einmal hinterlegen. Ab dann melden Spieler ihre Einzahlung in der App und der Bierwart bestätigt mit einem Tipp.